Die Arbeit ruft

Wie zuvor angekündigt, werde ich im folgenden Artikel ein paar Worte zu meinem aktuellen Ferienjob verlieren.

Mitte April habe ich bereits meine Leserschaft mit dem Artikel „Ferien-Job gesucht?“ auf die vielen interessanten Arbeitsstellen hingewiesen. Natürlich war alles erstunken und erlogen und hat mit der Wahrheit rein gar nichts zu tun.

Ohne Vitamin B(eziehung) ist es sinnlos. Heutzutage ist es wirklich ratsam jeden Idioten, der einem eine Freundesanfrage (natürlich meine ich Fäjsbuk) schickt, diesen anzunehmen, denn früher oder später wird man irgendwelche Beziehungen definitiv gebrauchen.

Wenn man dann doch wegen anderweitigen Qualifikationen wie Brustgröße, Beinlänge, Pferdeschwanz oder Bereitschaft zur körperlichen Reibung einen Ferienjob bekommt, wird rein gar nichts gezahlt. Ein Autohersteller stellt Ferienjobbler nur über eine Zeitarbeitsfirma ein. Ja richtig, ich will den Namen nicht nennen, aber der Haufen beginnt mit B und hört Mit W auf – als Tipp am Rande.

Ich bin jedenfalls in einer Fabrik gelandet, in welcher kundenspezifische Kunststoff-was-auch-immer-Teile gemacht werden und ich diverse, hochkomplizierte und undurchschaubare Maschinen bedienen darf. Dort arbeite ich noch bis Ende August (gesamt fünf Wochen) im sogenannten „Vollkonti“-Schichtarbeitsystem. Ich arbeite sieben Tage durch z. B. 2x Früh, 3x Spät, 2x Nacht und habe nach diesem Block zwischen vier und fünf Tage frei und dann geht das Spiel von vorne los.

Mir gefällt es verdammt nochmal, richtig richtig gut. Die Arbeit macht Spaß, der Arbeitskollege mit dem ich auf der Schicht die Arbeit einteile ist ein cooler Socken und die Bezahlung stimmt – was will ich mehr. Ach ja, ihr wollt natürlich wissen wie ich dort reingekommen bin, richtig? Ich kann es euch sagen. Ich habe mir meinen Ar#$& aufgerissen und gewaltsam Vitamin B besorgt.

Bilderquelle: elabia.de

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